Volker Arms und Cornelia Hoffmann
Neuer Kooperationsvertrag zum Schulbesuch in Weyhausen mit der Samtgemeinde Boldecker Land geschlossen
Er ist unter „Dach und Fach“, der neue, erweiterte Kooperationsvertrag mit der Samtgemeinde Boldecker Land über die Beschulung der Sassenburger Schülerinnen und Schüler in der Haupt- und Realschule Weyhausen.
Er ist unter „Dach und Fach“, der neue, erweiterte Kooperationsvertrag mit der Samtgemeinde Boldecker Land über die Beschulung der Sassenburger Schülerinnen und Schüler in der Haupt- und Realschule Weyhausen. Am letzten Schultag vor den Sommerferien trafen sich die Bürgermeister beider Kommunen, Lothar Leusmann und Volker Arms, aus Rat und Verwaltung Rüdiger Elgner, Wolfgang Pfeif und Marco Lamcke (alle SG Boldecker Land), Angela Heider, Helmut Hermann, Friederike Wolff von der Sahl und Dirk Behrens (alle Sassenburg) sowie die Rektorin der HRS Weyhausen, Cornelia Hoffmann, und der Rektor der HRS Sassenburg, Rolf Maskus, im Samtgemeinderathaus in Weyhausen, um das zuvor ausgearbeitete Vertragswerk zu unterzeichnen.
Zur Vorgeschichte: Bereits im Jahr 2004 wurde die erste Vereinbarung zwischen der Sassenburg und der benachbarten Samtgemeinde Boldecker Land geschlossen, und zwar mit dem Inhalt, dass die Kinder aus den Ortschaften Grußendorf und Stüde, die die Realschule als Schulform wählen, die HRS Weyhausen besuchen. Dank dieser Vereinbarung war der Weg frei, dass auch die Sassenburg einen Realschulzweig bekam. Dieser Schritt war auch notwendig, da durch den Wegfall der Orientierungsstufe das Schulzentrum Sassenburg nur noch einen Hauptschulzweig gehabt hätte, der aufgrund des sinkenden Interesses auf eine Einzügigkeit (d. h. eine Klasse pro Jahrgang) hinausgelaufen wäre und damit den Bestand der Schule gefährdet hätte. Letztendlich haben durch diese gute nachbarschaftliche Kooperation beide Schulstandorte profitiert.
Nur rund 6 Jahre später wird sich die Schullandschaft erneut entscheidend ändern; die erste Integrierte Gesamtschule (IGS) im Landkreis Gifhorn wird mit den 5. Klassen in Betrieb gehen. Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, vor allem für die Sassenburg, die sich schon früh mit ihrem Standort ins Gespräch gebracht hatte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil erkennbar war, dass sinkende Schülerzahlen, Änderung des Wahlverhaltens der Eltern zu Ungunsten der Hauptschule und mögliche IGS in der Stadt Gifhorn das Sassenburger Schulzentrum in seinem Bestand ernsthaft gefährdet hätte. Aber auch die Samtgemeinde Boldecker Land musste durch die IGS um Schüler und damit langfristig um ihre Schule bangen.
Deshalb ist nun zwischen der Sassenburg und dem Boldecker Land eine neue Vereinbarung geschlossen worden, wonach künftig alle Kinder aus der Sassenburg, deren Eltern sich für die Haupt- oder Realschule aussprechen, die HRS Weyhausen besuchen werden. Der Übergang wird schrittweise erfolgen; ab dem kommenden Schuljahr 2010/11 werden dort zunächst die 5.Klässler „eingeschult“ werden. Außerdem wird aufgrund der geringen Nachfrage auch nur dort eine 10. Hauptschulklasse angeboten. Übrigens, ganz neu ist die Situation nicht: schließlich haben vor 6 Jahren auch noch alle Sassenburger Realschulkinder die Schule in Weyhausen besucht.
Bei der Unterzeichnung des Vertrages, der übrigens in beiden Kommunen einstimmig mitgetragen worden ist, lobten beide Bürgermeister die Schulkooperation, die in dieser Form viel-leicht sogar einmalig in Niedersachsen ist. Sie zeigt, wie wichtig es ist, über die Gemeindegrenzen hinaus zu denken und zu handeln.
Vertragsunterzeichnung
Rektorin Cornelia Hoffmann freut sich nun auf die Schülerinnen und Schüler aus der Sassenburg. Durch die steigenden Schülerzahlen ist nicht nur ihr Standort in Weyhausen gesichert, sondern es können auch durch höhere Lehrerstunden vielfältigere Angebote gemacht werden, beispielweise bei den Wahlpflichtkursen. Davon profitieren dann wiederum alle Schülerinnen und Schüler. Da sich auch die Schule selbst in einem guten Zustand befindet, dürfte einem guten Lehren und Lernen mit später erfolgreichen Abschlüssen eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
Zur Vorgeschichte: Bereits im Jahr 2004 wurde die erste Vereinbarung zwischen der Sassenburg und der benachbarten Samtgemeinde Boldecker Land geschlossen, und zwar mit dem Inhalt, dass die Kinder aus den Ortschaften Grußendorf und Stüde, die die Realschule als Schulform wählen, die HRS Weyhausen besuchen. Dank dieser Vereinbarung war der Weg frei, dass auch die Sassenburg einen Realschulzweig bekam. Dieser Schritt war auch notwendig, da durch den Wegfall der Orientierungsstufe das Schulzentrum Sassenburg nur noch einen Hauptschulzweig gehabt hätte, der aufgrund des sinkenden Interesses auf eine Einzügigkeit (d. h. eine Klasse pro Jahrgang) hinausgelaufen wäre und damit den Bestand der Schule gefährdet hätte. Letztendlich haben durch diese gute nachbarschaftliche Kooperation beide Schulstandorte profitiert.
Nur rund 6 Jahre später wird sich die Schullandschaft erneut entscheidend ändern; die erste Integrierte Gesamtschule (IGS) im Landkreis Gifhorn wird mit den 5. Klassen in Betrieb gehen. Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, vor allem für die Sassenburg, die sich schon früh mit ihrem Standort ins Gespräch gebracht hatte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil erkennbar war, dass sinkende Schülerzahlen, Änderung des Wahlverhaltens der Eltern zu Ungunsten der Hauptschule und mögliche IGS in der Stadt Gifhorn das Sassenburger Schulzentrum in seinem Bestand ernsthaft gefährdet hätte. Aber auch die Samtgemeinde Boldecker Land musste durch die IGS um Schüler und damit langfristig um ihre Schule bangen.
Deshalb ist nun zwischen der Sassenburg und dem Boldecker Land eine neue Vereinbarung geschlossen worden, wonach künftig alle Kinder aus der Sassenburg, deren Eltern sich für die Haupt- oder Realschule aussprechen, die HRS Weyhausen besuchen werden. Der Übergang wird schrittweise erfolgen; ab dem kommenden Schuljahr 2010/11 werden dort zunächst die 5.Klässler „eingeschult“ werden. Außerdem wird aufgrund der geringen Nachfrage auch nur dort eine 10. Hauptschulklasse angeboten. Übrigens, ganz neu ist die Situation nicht: schließlich haben vor 6 Jahren auch noch alle Sassenburger Realschulkinder die Schule in Weyhausen besucht.
Bei der Unterzeichnung des Vertrages, der übrigens in beiden Kommunen einstimmig mitgetragen worden ist, lobten beide Bürgermeister die Schulkooperation, die in dieser Form viel-leicht sogar einmalig in Niedersachsen ist. Sie zeigt, wie wichtig es ist, über die Gemeindegrenzen hinaus zu denken und zu handeln.
Vertragsunterzeichnung
Rektorin Cornelia Hoffmann freut sich nun auf die Schülerinnen und Schüler aus der Sassenburg. Durch die steigenden Schülerzahlen ist nicht nur ihr Standort in Weyhausen gesichert, sondern es können auch durch höhere Lehrerstunden vielfältigere Angebote gemacht werden, beispielweise bei den Wahlpflichtkursen. Davon profitieren dann wiederum alle Schülerinnen und Schüler. Da sich auch die Schule selbst in einem guten Zustand befindet, dürfte einem guten Lehren und Lernen mit später erfolgreichen Abschlüssen eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
http://www.sassenburg.de
erstellt am 28.07.2010
erstellt am 28.07.2010








