Partnergemeinde Hohenleipisch

Im Jahr 1992 entstand das Amt Plessa, welches im Süden des Landes Brandenburg liegt.
Zur damaligen Zeit bestand das Amt aus den Gemeinden Döllingen, Gorden, Kahla, Plessa, Schraden, Staupitz und Hohenleipisch. Zu Hohenleipisch gehörte schon früher der Ortsteil Dreska.

2002 gliederten sich die Gemeinden Döllingen und Kahla in die Gemeinde Plessa im Rahmen der Gemeindezusammenschlüsse ein und bilden nun Ortsteile von Plessa. Die Gemeinden Gorden und Staupitz schlossen sich ebenfalls zu einer neuen Einheitsgemeinde zusammen.

Hohenleipisch liegt im Hügelland rechts der Schwarzen Elster und ist nur bergan zu erreichen.
Mit seinem Ortsteil Dreska und einer Fläche von 35km² hat Hohenleipisch ca. 3100 Einwohner. In nördlicher Richtung befinden sich ausgedehnte Heide- und Waldgebiete. Reiche Vorkommnisse an Lehm und Ton ließen schon sehr früh zahlreiche Ziegeleien und vor allem Töpfereien zu. Diese alte Tradition hat sich bis heute erhalten und wird durch die beiden noch arbeitenden Töpfereien der Familien Biebach und Lück liebevoll gepflegt.

Doch nicht nur durch die Töpferei, sondern auch durch den Anbau von Erdbeeren und Kirchen wurde Hohenleipisch bekannt.
Modern gestaltet wurde der alter Ortskern durch seine Kirche, die Schule, den Bauernring, die Mittehäuser und neue Parkplätze. Weitere Merkmale für die Entwicklung ist die Apotheke und eine Verkaufseinrichtung, die Kindertagesstätte, der Anschluss an das Gasverbundnetz und die Kanalisation. Die Gemeinde Hohenleipisch mit dem Ortsteil Dreska punktet jedoch nicht nur durch Erneuerung, sondern auch durch das aufgestellte Denkmal, zum Gedenken der Ofer des Zweiten Weltkrieges.

Wahrzeichen des Ortes ist die schon 1208 erbaute evangelische Kirche mit ihrem weithin sichtbaren Kirchturm, der 1994 restauriert wurde. Weitere kirchliche Einrichtungen sind die katholische Kirche mit Pfarrhaus, die neuapostolische Kirche und die schöne restaurierte Dreskaer evangelische Kirche.
Damit ist es aber noch nicht getan. Das Ortsbild wird durch das Restaurant „Goldener Löwe“, Kieslingers Landgasthaus, die Sportlergaststätte und das Eiskaffee abgerundet.


Der zur Gemeinde Hohenleipisch zugehörige Ortsteil Dreskawird 1406 im Register des Amtes Großenhain mit 10 Hufen genannt. In den Jahren um 1930 war Dreska ein ruhiges Bauerndorf. In den Folgejahren entstand als weiterer Gewerbezweig das Korbhandwerk welches bis heute gepflegt wird. Heute ist Dreska ein ansehenswertes Dörfchen mit einer eigenen Kirche