Probealarm zur Warnung der Bevölkerung am 20. Juni 2026

Samstag, 20. Juni 2026, im Zeitraum zwischen 12:00 und 12:30 Uhr

Am Samstag, den 20. Juni 2026, findet im Landkreis Gifhorn der nächste kreisweite Probealarm zur Warnung der Bevölkerung statt.

Der Landkreis Gifhorn führt jeweils am dritten Samstag im Januar und Juni einen Probealarm durch. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnmittel zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Warnsignalen und Warnmitteln vertraut zu machen.

So läuft der Probealarm ab

Im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet verschiedene Warnmittel ausgelöst:

• Sirenen
• Warn-Apps wie NINA und KATWARN
• Mobile Durchsage- und Warneinrichtungen der Feuerwehren in ausgewählten Bereichen des Landkreises

Bei den Sirenen ertönt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Dieses Signal bedeutet im Ernstfall „Warnung der Bevölkerung“. Eine Entwarnung über die Sirenen ist derzeit technisch noch nicht möglich. Die Entwarnung erfolgt über die Warn-Apps sowie mobile Durchsageeinrichtungen. Der Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ wird bei diesem Probealarm nicht eingesetzt.

Warum wird gewarnt?

Eine Warnung der Bevölkerung kann beispielsweise erforderlich werden bei:

• Ausbreitung von Rauchgasen nach einem Großbrand
• Extremwetterlagen
• Hochwasser
• Gefahrgutunfällen
• besonderen Gefahrenlagen oder Katastrophenfällen

Hinweise zu Warn-Apps

Der Landkreis Gifhorn empfiehlt die Nutzung von Warn-Apps wie NINA oder KATWARN. Die Probealarme bieten eine gute Gelegenheit, die Funktion der Apps zu überprüfen.

Bitte beachten:

• Die App muss installiert und aktuell sein.
• Ein Warnort (z. B. Wohn- oder Arbeitsort) sollte eingerichtet sein.
• Für standortbezogene Warnungen muss die Standortfreigabe aktiviert werden.
• Benachrichtigungen müssen auf dem Smartphone zugelassen sein.

Kein Grund zur Sorge

Bei dem Probealarm handelt es sich ausschließlich um einen Test. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Der Landkreis empfiehlt jedoch:

• auf die Signale zu achten,
• die eigenen Warn-Apps zu testen,
• Familienangehörige, insbesondere Kinder und ältere Menschen, über den Probealarm zu informieren.

Weitere Informationen zur persönlichen Vorsorge

Weitere wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen für Notfälle und Krisensituationen werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einem Ratgeber mit praktischer Checkliste zusammengefasst.

Der Ratgeber „Für alle Fälle vorbereitet“ kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden:

Ratgeber: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen - BBK